Der Tagesspiegel : Theron verletzt, Dreh abgebrochen

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Potsdam – In der Zukunft lebt es sich gefährlich – OscarGewinnerin Charlize Theron musste das am eigenen Leib erfahren. Sie hat sich bei einer Stunt-Szene für ihren neuen Film „Aeon Flux“, der seit Mitte August in Potsdam gedreht wird, verletzt. Kein Arm- oder Beinbruch, aber immerhin so ernst, dass die 74-Millionen-Dollar-Produktion des US-Studios Paramount seit Montag pausieren muss. „Charlize spielt in jeder Szene mit“, sagte Sprecherin Jeanmarie Carrasco. Deshalb könne ohne die Südafrikanerin nicht weitergearbeitet werden. Wie lange Theron sich ausruhen muss, sei noch nicht klar, so Carrasco, was die Schauspielerin hat, will sie nicht sagen. In der Filmcrew wird von Schmerzen im Nacken oder Rücken gesprochen. Theron ist in die USA zurückgekehrt und lässt sich dort behandeln.

„Aber sie wird hundertprozentig wiederkommen und den Film fertig machen“, versicherte Carrasco. Schon Wochen, bevor für den Science-Fiction-Streifen, der in einer Zukunftswelt in 400 Jahren spielt, die erste Klappe fiel, hatte Theron sich in Berlin auf ihre Rolle vorbereitet: harte Stunt-Szenen geprobt, Kondition trainiert. Die Anstrengungen vor der Kamera waren für den Hollywoodstar aber wohl doch sehr groß – in den vergangenen zwei Wochen wurden in Potsdam die anspruchsvollsten Stunts gedreht. Theron musste springen, krabbeln, stürzen.

Ursprünglich sollten die Dreharbeiten bis November dauern. Dass sich der Zeitplan verschiebt, hat zunächst für das Babelsberger Studio, das den Auftrag für den Produktionsservice bekommen hat, keine Nachteile. Die Crew ist weiter vor Ort, die Hallen werden bezahlt. SCH

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