TOTE BABYS IN BERLIN UND BRANDENBURG : Das letzte Drama ist erst drei Wochen her

DER SCHLIMMSTE FALL

Der berüchtigste Fall in Brandenburg waren die neun toten Babys von Brieskow-Finkenheerd. Die Leichen der Neugeborenen waren im Juni 2005 auf einem Grundstück in dem Dorf bei Frankfurt (Oder) entdeckt worden. Die Mutter hatte die Kinder zwischen 1988 und 1998 zur Welt gebracht und anschließend getötet. Sie war wegen Totschlags in acht Fällen zu 15 Jahren Haft verurteilt worden. Der Tod eines Kindes im Jahre 1988 galt als verjährt.

VIER URTEILE IN 2008

Im vergangenen Jahr wurden vier junge Frauen in Brandenburg wegen Tötung ihrer Neugeborenen verurteilt: Am 5. Dezember 2007 erdrosselte in Schwarzheide eine 17-jährige Schülerin ihr Kind nach der Geburt.

Am 5. Februar 2008 wurde in Nauen in einem leer stehenden Haus ein toter Junge entdeckt. Die Polizei nimmt eine 21-Jährige fest.


Am 16. Februar 2008 ertränkt eine 22-Jährige in Lübben ihr neu geborenes Mädchen in der Badewanne. Ein Verwandter hatte die junge Frau, die ihre Schwangerschaft geheim hielt, besucht und das tote Kind entdeckt.

Am 15. Mai 2008 wird in der Nähe des Gräbendorfer Sees bei Calau von Polizisten nach einem anonymen Hinweis die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Er wurde dort verbuddelt. Seine Mutter, eine 25-jährige Sekretärin aus Cottbus, wird im Dezember 2008 verurteilt.

TOTE BABYS IN BERLIN

Am 6. April 2008 fanden Spaziergänger die Leiche eines neugeborenen Mädchens an der Straße zum Müggelturm. Der jüngste Fall ist erst wenige Tage alt: Am 9. März wurde ein totes Baby in einem Altkleider-Container an der Güntzelstraße in der Nähe der Ecke Jenaer Straße in Wilmersdorf entdeckt. Die Mutter wurde wenige Tage später festgenommen. das

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