Der Tagesspiegel : Traditionskino „Union“ öffnet für einen Tag

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Nach vierjähriger Pause öffnet am Sonntag das Kino „Union“ seine Pforten – aber nur für einen Tag und nur in der Zeit zwischen 11 und 18 Uhr. Und auch nur zu Demonstrationszwecken. Denn das Zittern um das einst beliebte Kino an der Friedrichshagener Bölschestraße geht weiter. „Wenn uns der Senat nicht die zugesagten Fördergelder zur Verfügung stellt, droht doch der Abriss“, sagt der Architekt Michael Schölzel vom Verein „Kino Union bleibt“. Um zu zeigen, wie schade das wäre, werden am Sonntag Konzepte für eine Zukunft des Kinos vorgestellt, es gibt Filmmusik und ein Video über das Kino. Wie berichtet, hat der Friedrichshagener Bauunternehmer Bernd Paulke Ende vergangenen Jahres das Filmtheater von Entertainer Wolfgang Lippert gekauft, hat aber nicht genug privates Geld, sein Umbau-Projekt von 2,5 Millionen Euro zu verwirklichen. Würden öffentliche Zuschüsse ausbleiben, so Schölzel, müsste Paulke das „Union“ wieder verkaufen. Und der neue Eigentümer könnte dann die immer noch gültige Abrissgenehmigung „einlösen“. bey

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