Transfermarkt : Werder Bremen verpflichtet serbischen Nationalspieler

Werder Bremen hat kurz vor dem Saisonstart den serbischen Verteidiger Dusko Tosic vom FC Sochaux unter Vertrag genommen. Damit wird ein Abschied von Christian Schulz von der Weser immer wahrscheinlicher.

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Dusko Tosic soll bei Werder die Probleme auf der linken Seite beheben. -Foto: dpa

BremenFünf Tage vor dem ersten Bundesligaspiel hat Werder Bremen noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Dusko Tosic kommt vom französischen Erstligisten FC Sochaux an die Weser. Der serbische Nationalspieler unterschrieb heute einen Vier-Jahres-Vertrag bei den Grün-Weißen.

Geschäftsführer Klaus Allofs übergab dem 22 Jahre alten Abwehrspieler das Trikot mit dessen neuer Nummer 13. Tosic hatte schon in der vergangenen Woche den medizinischen Test bestanden und absolvierte am Sonntag ein leichtes Training mit einigen neuen Kollegen. Über die Höhe der Ablösesumme wurde Stillschweigen vereinbart.

Schulz vor dem Absprung

"Ich habe mich ganz bewusst für Werder entschieden, weil ich überzeugt bin, dass ich mich hier am besten weiterentwickeln kann. Ich möchte so viele Spiele wie möglich absolvieren, um den deutschen Titel kämpfen und mit meinen neuen Kollegen in der Champions League für Furore sorgen", freute sich Tosic bei seiner Vorstellung in Bremen.

Bei Bremen soll der Serbe auf der linken Außenposition in der Viererkette eingesetzt werden und dort Christian Schulz beerben. Der Noch-Werderaner hatte zuletzt Wechselabsichten geäußert und dürfte nach dem Transfer von Tosic die Freigabe bekommen. Hannover 96 hatte mehrfach Interesse an Schulz angemeldet.

Kein Interesse an Yepes

Am kolumbianischen Nationalspieler Mario Yepes ist Werder hingegen nicht interessiert. "Er ist uns angeboten worden, aber wir werden ihn nicht verpflichten", sagte Allofs. Die französische Sport-Tageszeitung "L'Équipe" hatte berichtet, dass ein deutscher Agent beim französischen Erstligisten Paris St. Germain angefragt habe. Der 31 Jahre alte Innenverteidiger hat laut Germain-Trainer Paul Le Guen in Paris keine sportliche Perspektive. (mit sid/dpa)