US-Notenbank : Konjunkturabschwung in den USA verlangsamt sich

Trotz der andauernden Krise in der US-Wirtschaft hat sich der Notenbank Fed zufolge der Abwärtstrend im März und Anfang April verlangsamt. Erst am Dienstag hatten Notenbankchef Ben Bernanke und Präsident Barack Obama erklärt, dass sie erste Anzeichen für ein Ende der Rezession sehen.

Washington Das düstere Konjunkturbild der USA hellt sich nach einer Studie der US-Notenbank ganz allmählich auf. In fünf der zwölf Bezirke der Federal Reserve habe sich der Abschwung mittlerweile verlangsamt, heißt es im jüngsten Konjunkturbericht. Der Einzelhandel registriere eine leichte Verbesserung der Lage, zudem kämen wieder mehr Käufer auf den krisengeschüttelten Immobilienmarkt. In einigen Bezirken seien wieder mehr Häuser an den Mann gebracht worden.

Der Zusammenbruch des aufgeblähten US-Immobilienmarkts hatte die schwere Wirtschafts- und Finanzkrise ursprünglich ausgelöst. Allerdings listet der Bericht auch noch zahlreiche Probleme auf: Die Lage der seit langem krisengeschüttelten verarbeitenden Industrie habe sich weiter verschlechtert. Auch verschlimmere sich die Situation im Dienstleistungssektor quer durch die Bezirke. Ein nachhaltiger Aufschwung werde ausbleiben, solange sich das Finanzsystem und die Kreditmärkte nicht stabilisierten. Doch auch an dieser Front gebe es Fortschritte. (cl/dpa)