Verbraucher : Auf die Basis kommt es an

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Für Dachträger hat die Stiftung Warentest keine Gesamtnoten vergeben. Denn, so die Prüfer, die Sicherheit dieser Modelle hänge vor allem von der Stabilität der Grundträger ab. Diese hatten sich in früheren Tests oft als mangelhaft erwiesen. Bei Auffahrunfällen bieten sie den angebrachten Trägern für Fahrräder oder anderes Sportgerät keinen Halt. Nur fest verschraubbare Grundträger, die auf den Fahrzeugtyp abgestimmt sind, können eine gewisse Sicherheit garantieren. Dafür muss das jeweilige Auto präpariert sein. Stimmt die Befestigung am Auto, weisen die Dachträger überzeugende Testergebnisse auf. Im Fahrverhalten wiesen vier von fünf getesteten Trägern die Note „sehr gut“ auf. Der mit 20 Euro mit Abstand günstigste Träger Unitec Multistar erreichte immerhin noch ein „gut“. Er fiel allerdings im Crashtest durch. Testsieger wurde das Modell Thule Pro Ride für 170 Euro. Die Dachträger sind in der Regel umständlicher zu beladen als die Heckträger. Dafür haben sie den Vorteil, dass der Kofferraum stets frei zugängig bleibt. Zudem sind sie insgesamt billiger als die Heckvarianten. Allerdings muss ein Kostenfaktor hinzugerechnet werden: Bis zu drei Liter Benzin zusätzlich verbrauchen Autos wegen des erhöhten Luftwiderstandes auf 100 Kilometern. Da lohnt es sich, über eine Verschickung des Rads per Bahn nachzudenken. Oder ein Leihfahrrad am Urlaubsort. avi

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