Verbraucher : Auf hohe Kosten programmiert

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KRITERIEN

Die Stiftung Warentest hat im TestHeft September Mobiltelefone getestet, die zwischen März und Mai dieses Jahres auf dem deutschen Markt eingeführt wurden. Ganz besonders wichtig war den Testern dabei die Benutzerführung .

Das Test-Qualitätsurteil kann nur eine Note besser sein, als die Benutzerführung bewertet wurde. Kritisch haben die Tester dabei vor allem darauf geachtet, wie leicht ein falscher Tastendruck zum ungewollten Aufrufen kostenpflichtiger Informationen aus dem mobilen Internet führen kann. Ist „Fehlbedienung durch Branding mangelhaft“, wird die Benutzerführung auf ausreichend (4,0) abgewertet.

BRANDING

Immer mehr Mobilfunkanbieter gehen dazu über, Handys mit einer speziellen Programmierung zu versehen. Diese Handys werden dann auch mit dem Namen von T-Mobile oder Vodafone versehen. Branding heißt das in der Branche. Das Argument der Mobilfunkbetreiber für das Branding: Die spezielle Programmierung macht den Zugriff auf besondere Dienste und Services des Anbieters besonders leicht. Die Kritik der Warentester: So kommt man auch besonders leicht auf kostenpflichtige Inhalte – oft ohne es zu wollen.

Da tief in die Funktionen des Handys eingegriffen wird, werde es zudem schwieriger, das Handy später im Netz eines anderen Anbieters einzusetzen. Es muss dann nämlich unter Umständen neu programmiert werden.

TESTSIEGER

Im Test liegen drei Modelle von Nokia ganz vorn. Beim Nokia 6230 überzeugte die Tester die umfassende Ausrüstung . Bei dem Gerät können Fotos auf einer Speicherkarte abgelegt werde, die von vielen modernen Computern gelesen werden kann. Das Nokia 6820 richte sich besonders an Fans von elektronischen Kurzbotschaften SMS: Es hat eine ausklappbare Schreibmaschinentastatur . Schwerer, aber recht robust ist das Klapphandy Nokia 7200. Tsp

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