Verbraucher : Ein guter Helm muss nicht teuer sein

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Zur kompletten Sicherheitsausrüstung zählt natürlich auch der Fahrradhelm. Experten empfehlen ihn vor allem für Kinder und Jugendliche . „Vor der Pubertät haben Kinder einen höheren Schwerpunkt weit oberhalb des Bauchnabels“, erklärt Erhard Reckers von der Verkehrssicherheitsberatung der Polizei Berlin. „Deshalb schlagen sie bei Stürzen häufig mit dem Kopf auf.“

DER TEST

Die Stiftung Warentest hat in ihrem aktuellen Heft zwölf Kinder- und 18 Erwachsenenhelme geprüft. Bei den Kindermodellen schnitten neun mit der Note „gut“ ab, die drei anderen waren immerhin noch „befriedigend“. Wichtigstes Testkriterium war der Unfallschutz , der zum größten Teil durch Sturztests im Labor untersucht wurde. Dabei wurden vor allem die Stoßdämpfung und die Abstreifsicherheit geprüft, also wie leicht der Helm bei einem Sturz vom Kopf rutschen kann. Ein weiteres wichtiges Kriterium waren Handhabung und Komfort , wobei vor allem das Einstellen auf den Kopfumfang von Bedeutung ist.

DER SIEGER

Testsieger bei den Kinderhelmen ist der Casco Python . Er weist nur einen größeren Mangel auf: den fehlenden Insektenschutz in den Belüftungsschlitzen. Die Kosten für den Sieger: 40 Euro

DER GEHEIMTIPP

Mit neun Euro deutlich günstiger als der Testsieger aber im Gesamturteil immer noch „gut“ ist der Prophete FX-6 . Bei der Stoßdämpfung schnitt er allerdings nur „befriedigend“ ab. Trotzdem empfiehlt ihn die Stiftung Warentest, vor allem für Großfamilien. stek

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