Verbraucher : Es geht auch umsonst

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An allen Geldautomaten im Euroland kostenlos Geld abheben, ein halbes Prozent Guthabenzinsen und dazu EC und Kreditkarte inklusive. – Dieses Gratis-Konto bietet die Deutsche Kreditbank an. Vorausgesetzt, man macht seine Bankgeschäfte nur im Internet, denn die Bank hat keine einzige Filiale. Dieses Konto war bei einem Vergleich der Zeitung „Finanztest “ (Juli-Ausgabe) das günstigste Konto. 129 Gehalts- und Rentenkonten hat die Stiftung Warentest unter die Lupe genommen.

Damit die Ergebnisse vergleichbar sind, wurde ein Modellkunde entwickelt. Ein Drittel der 61 untersuchten Kreditinstitute bietet ein kostenloses Konto an. Jedoch fallen oft Extra-Gebühren für eine Maestro-Karte oder Papierüberweisungen an. Bei den Filialbanken war die Berliner Sparda-Bank die günstigste.

Die Berliner Regionalbanken landeten mit ihren Pauschalpaketen im Mittelfeld. So kostet das „Konto-Kompakt-Classic“ der Berliner Volksbank 80,45 Euro im Jahr, die Berliner Sparkasse verlangt für ihr „Berlin-Konto-Classic“ 112 Euro. Wer das Konto „Magic basic“ der Berliner Bank hat, zahlt jährlich 113 Euro.

Bei den Guthabenzinsen sind die Banken knausrig. Nur ein Drittel der Institute zahlt für ein Plus auf dem Konto, die Zinsen bewegen sich zwischen 0,25 und einem Prozent. Doch es gibt Ausnahmen : Die Netbank und die Volkswagen Bank direct zahlen mehr als zwei Prozent. gd

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