Euro-Umstellung : O2 soll Millionengewinne zurückzahlen

Die Hamburger Verbraucherzentrale will das Mobilfunkunternehmen O2 mit juristischen Mitteln zwingen, frühere Gewinne in Millionenhöhe wieder herauszugeben. Der Konzern hat offenbar bei der Euro-Umstellung nicht korrekt bei den Verbrauchern abgerechnet.

HamburgAnlass für die Forderung der Hamburger Verbraucherzentrale sind die Rundungsdifferenzen im Zuge der Umstellung von D-Mark auf Euro seit Herbst 2001, teilte die Verbraucherzentrale mit. Nach einem rechtskräftigen Urteil des Landgerichts München vom Mai 2005 hätte O2 - vormals Viag-Interkom - nicht die Minutentarife in Euro umrechnen dürfen, sondern nur die Endbeträge der Rechnungen. Die Verbraucherzentrale verlangt jetzt Auskunft über die Höhe des zusätzlichen Gewinns. Eine Rückerstattung ginge an die Staatskasse. (mit dpa)

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