Verbraucher : Färben, aber wie?

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TÖNUNGEN

Sie lagern sich außen am Haar an und schwinden schnell. Sie überstehen etwa acht Wäschen. Kennzeichnung: meist Haltbarkeitsstufe I .

INTENSIVTÖNUNGEN

Sie dringen in das Haar ein und funktionieren nach demselben Prinzip wie Haarfarben: Sie rauen die glatte Schuppenoberfläche der Haare auf, so dass sich darunter kleine Farbmoleküle festsetzen. Dazu sind zwei Komponenten erforderlich: Farbemulsion und Entwickler. Nach vier bis sechs Wochen heißt es nachtönen. Der Nachteil : Grau wird nur begrenzt abgedeckt. Der Vorteil : Das Verblassen macht Unterschiede zum nachwachsenden Haar weniger scharf. Kennzeichnung: Haltbarkeitsstufe II .

HAARFARBEN

Sie werden beispielsweise auch Intensivcolorationen genannt. Sie sollten fester im Haar sitzen und auch mehr als 50 Prozent graue Haare perfekt abdecken. Zudem sollten sie dauerhaft haltbar sein. Der Nachteil : Nachwachsendes helleres oder graues Haar wird bei Färbungen schärfer sichtbar. Kennzeichnung: zum Beispiel Haltbarkeitsstufe III .

NATURFARBEN MIT HENNA

Sie können den Grundton nur überdecken, graues Haar kann so karottenrot erblühen. Henna pflegt, indem es das Haar versiegelt. Das macht es aber weitgehend undurchlässig für konventionelle Haarchemie. Dauerwellen sind da nicht möglich, und wenn das Hennarot nicht gefällt, kann man es nicht einfach chemisch umfärben. Tsp

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