Verbraucher : Frühjahrscheck fürs Zweirad

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HILFE VOM FACHMANN

Die 2,5 Millionen Fahrräder in der Hauptstadt wollen gut versorgt sein – vor allem nach dem langen Winterschlaf im Keller. Wenn man selbst nicht weiß wie Bremsen, Kette und Reifen wieder auf Vordermann kommen, lohnt es sich den Fachmann aufzusuchen. Fast alle der 250 Fahrradläden in Berlin führen Fahrradchecks durch. Wer vorher einen Termin vereinbart, kann sein Rad morgens vorbeibringen und schon abends wieder abholen. Eine kleine Inspektion , die nur die Sicherheit von Bremsen, Licht und Reifen überprüft, kostet rund 35 Euro. Für einen umfangreichen Check muss man bis zu 65 Euro einplanen. Dafür kontrolliert der Händler jedes Schräubchen und das Lager.

SELBST IST DER RADLER

Wem das zu teuer ist, der kann selbst aktiv werden. Beim Allgemeinen Deutschen Fahrrad- Club (ADFC) heißt es „Learning by doing“: Montags, mittwochs und freitags von 10 bis 17 Uhr können auch Nicht-Mitglieder unter professioneller Anleitung ihr Zweirad reparieren. Das ist kostenlos und Ersatzteile sind für die Standardmarken meist vorhanden. Die „ Selbsthilfewerkstatt “ ist in Berlin-Mitte in der Brunnenstraße (Telefon: 030/44 84 724.

RAT VOM SPEZIALISTEN

Für Heimwerker hat der Fahrradspezialist Benno Koch vom ADFC zwei Ratschläge auf Lager: Reifen aufpumpen und ihren Druck messen , da die Reifen über den Winter leicht spröde werden und platzen können. Optimal ist ein Druck von sechs Bar . Und außerdem die Fahrradkette inspizieren: Sie sollte weder quietschen noch ölig sein, sonst geht zu viel Energie beim Pedaletreten verloren. Hier schafft Silikonspray Abhilfe. Das klebt nicht und lässt sogar die Hosenbeine sauber. aek

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