Verbraucher : Geld auf dem Chip

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KREDITKARTE

Die Zahlung mit Kreditkarte erfolgt über ein Kreditkarteninstitut. Monatlich erhält der Inhaber der Karte eine Rechnung, um die Beträge zu begleichen. Händler müssen an die Institute eine Gebühr entrichten, die zwischen zwei bis vier Prozent des Umsatzes liegt. Zur Legitimation des Kunden ist eine Unterschrift erforderlich. Kreditkarten werden von vielen Banken inzwischen auch als kostenloses Extra bei der Eröffnung eines Kontos angeboten.

ELECTRONIC CASH

Beim Zahlungsvorgang Electronic Cash wird der Magnetstreifen der EC-Karte eingelesen. Der Betrag wird umgehend vom Konto des Karteninhabers abgebucht. Die Legitimation erfolgt über die Eingabe einer Persönlichen Identifikationsnummer (PIN). Die Daten werden über das Internet überprüft. Dem Händler entstehen bei diesem Verfahren Kosten in Höhe von 0,3 Prozent des Umsatzes. Die Grundgebühr beträgt acht Cent.

EC-LASTSCHRIFT

Das EC-Lastschriftverfahren ist die für den Händler günstigste Variante bargeldloser Zahlung. Dabei wird der Magnetstreifen eingelesen und die Identität des Inhabers per Unterschrift überprüft. Es entstehen keine Bankgebühren.

INTERNET-SYSTEME

Im Internet entwickeln sich ständig neue Zahlungssysteme. Gewöhnlich werden Waren im Onlinehandel nur gegen Vorkasse geliefert. Damit trägt der Käufer das Risiko, dass der Händler pleitegeht. Potenzielle Käufer schreckt dies ab. Deshalb bieten sich Finanzdienstleister als Mittler an. Sie nehmen die Zahlung entgegen. Der Verkäufer wird davon per E-Mail informiert. Ihm wird das Geld jedoch erst ausgezahlt, wenn der Käufer die Ware erhalten hat. Für den Käufer ist der Service meist kostenlos. Verkäufer müssen im Regelfall eine Gebühr bezahlen. Nur dem Dienstleister sind die Kontodaten des Käufers bekannt.

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