GENTECHNIK IN LEBENSMITTELN : Wo man sich informieren kann

Wer sich für den Stand der Gentechnik bei einzelnen Lebensmitteln interessiert, bekommt auf der Internetseite www.transgen.de einen guten Einblick. Das Informationsportal bietet eine übersichtliche Datenbank, in der man sich leicht zurechtfindet. Man erfährt welche Versuche es gab, in welchen Ländern Produkte zugelassen sind und wie die weitere Perspektive eingeschätzt wird.

Um zu vermeiden, dass Lebensmittel, die mit Gentechnik in Berührung kamen, auf dem eigenen Teller landen, lohnt zunächst ein genauer Blick im Supermarkt. Gentechnisch veränderte Organismen (GVO) müssen in der Zutatenliste auf der Verpackung auftauchen. Bei Lebensmitteln ohne Zutatenliste muss die Formulierung „genetisch verändert“ deutlich sichtbar auf das Etikett.

In Futtermitteln für Masttiere sind GVO weit verbreitet. Wer ausschließen möchte, entsprechendes Fleisch zu verspeisen, muss auf Bioprodukte zurückgreifen oder auf das Siegel „ohne Gentechnik“ achten. Damit garantieren Hersteller die gentechnikfreie Fütterung ihrer Tiere. Auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Hamburg www.vzhh.de findet sich eine Liste von Produkten, die das Siegel tragen. Bei Lebensmitteln aus ökologischem Landbau ist der bewusste Einsatz der Gentechnik gesetzlich untersagt. Das Verbot betrifft auch Futtermittel sowie Enzyme, die mit Hilfe von GVO hergestellt werden. Geringfügige Beimischungen werden allerdings auch bei Bioprodukten toleriert. Informationen dazu finden sich unter www.oekolandbau.de. dcl

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