Verbraucher : GEWINNER & Verlierer

-

Der Konsumgüterkonzern Henkel hat 2004 Umsatz und operatives Ergebnis (Ebit) deutlich steigern können, nachdem auch im vierten Quartal das Ebit zulegte. 2005 will der Konzern Umsatz und Ertrag weiter steigern. Die vor einer Woche vorgelegten Zahlen schlugen sich in den vergangenen Tagen auch im Aktienkurs nieder. Die Analysten der Hamburger Sparkasse raten unverändert dazu, die HenkelAktie zu kaufen. Die Kerngeschäfte des Konzerns seien überwiegend auf Markenartikel sowie den Konsumbereich ausgerichtet. Durch Akquisitionen, insbesondere im Bereich Wasch- und Reinigungsmittel, sei das US-Geschäft spürbar gestärkt. Handlungsbedarf bestehe jedoch noch im Segment Kosmetik, das weltweit nur Rang zehn belege.

Siemens leidet unter

Gewinnmitnahmen

Die Aktie von Siemens rutschte in der vergangenen Woche ans Ende des Dax-Feldes. Nachdem der Kurs Ende Januar bis auf 63,60 Euro gestiegen war, nahmen Anleger offenbar Gewinne mit. Am Mittwoch lag der Kurs knapp über 60 Euro. Analysten trauen der Aktie allerdings nach wie vor viel zu. So findet die Weberbank in einer aktuellen Studie eine Reihe von Gründen: Das gesunde Bilanzverhältnis, ein Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz auf Rekordniveau und das defensive Risikoprofil im Vergleich zu anderen Werten des Technologiebereichs sprächen langfristig für Siemens. Die Finanzlage sei mit Barmitteln von circa zwölf Milliarden Euro und einem positiven Zinssaldo von über 300 Millionen Euro sehr komfortabel, schreiben die Weberbank-Analysten.

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben