Verbraucher : GEWINNER & Verlierer

-

Stromchaos lässt RWE-Aktionäre unbeeindruckt

Das Schnee- und Stromchaos im Westen Deutschlands hat dem Versorger RWE an der Börse nicht geschadet. Obwohl der Konzern in Erklärungsnot geraten ist, überwiegt bei Anlegern offenbar die Ansicht, dass der Konzern insgesamt von steigenden Energiepreisen profitieren wird. So sieht es zum Beispiel auch die Commerzbank. Sie hob jetzt das Kursziel der RWE-Aktie auf 64 Euro an (aktuell: 58,40 Euro). Das Energiegeschäft von RWE, so prognostizieren die Banker, dürfte in den kommenden drei Jahren von einem anhaltend positiven Trend bei den Energiepreisen profitieren.

Infineon verunsichert die Märkte mit Aufspaltung

Analysten glauben noch nicht an den Erfolg der Aufspaltung von Infineon. Die angekündigte Trennung vom schwankungsanfälligen Speicherbereich, der an die Börse gebracht werden soll, birgt Risiken. So dürfte der Speicherchipmarkt weiter unter dem ruinösen Preiswettbewerb leiden. Die Analysten der UBS stufen die Aktie unverändert mit „reduzieren“ ein, senkten aber ihr Kursziel von 8,00 auf 7,50 Euro. Aktuell notiert Infineon bei 7,60 Euro. Positiv wurden zuletzt Aussagen des Vorstandschefs Wolfgang Ziebart aufgenommen, wonach der Chipkonzern zum geplanten Börsengang weitere Alternativen prüft.

0 Kommentare

Neuester Kommentar