Grillen : Nur an festgelegten Plätzen

WO DARF ICH GRILLEN?


Auf ausgewiesenen Park- und Grünflächen ist das Grillen in Berlin erlaubt. Welche Stellen das genau sind, können Sie der Liste entnehmen, die bei der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung erhältlich ist. Wer außerhalb dieser Gebiete seinen Grill anwirft, muss mit einem Bußgeld in Höhe von 20 Euro rechnen. Grillgruben ausheben kostet sogar bis zu 5000 Euro. Grillwannen, die direkt auf dem Boden abgestellt werden, sind ebenfalls verboten. Außerdem müssen Sie Abstand zu Bäumen und trockenen Grasflächen halten: „Der Funkenflug kann schnell zu Bränden führen“, warnt Harald Büttner vom Grünflächenamt Mitte. Für das Feuer müssen Sie eigene Briketts oder Holzkohle mitbringen, denn das Sammeln von Brennholz verstößt gegen die Regeln.

WAS DARF ICH GRILLEN?
Auf dem Grillrost sollte nur das landen, was daraufpasst: Das Braten von ganzen Tieren wie Hammeln oder Spanferkeln ist verboten. Die Grillmeister sollten zudem immer eine Flasche Wasser dabeihaben, um die Glut hinterher zu löschen.

WOHIN MIT DEM MÜLL?
Asche und Müll nach dem Grillen einfach in die Landschaft zu kippen, kann ein Bußgeld nach sich ziehen. „Am besten ist es, das Essen gleich in Plastikdosen zu packen und zum Grillplatz zu transportieren, um Verpackungsmüll zu sparen“, empfiehlt Büttner.

GRILLEN IM GARTEN
Zu Hause auf dem Balkon und im Garten ist das Grillen grundsätzlich erlaubt, es sei denn, im Mietvertrag steht etwas anderes. Zudem gibt es eine Vielzahl von Gerichtsurteilen zu der Frage, wie häufig man grillen darf und wie weit der Abstand zum Nachbarn sein muss. Grundsätzlich gilt: „Beschweren kann sich der Nachbar, wenn dicke Rauchschwaden herüberziehen“, sagt Ulrich Ropertz vom Deutschen Mieterbund. Das gilt auch, wenn starker Spiritus- oder Benzingeruch in die Nase des Nachbarn steigen, entschied das Oberlandesgericht Oldenburg. Ein Elektrogrill verhindert solchen Ärger. Und was noch besser ist: Laden Sie Ihre Nachbarn doch zur Grillparty ein!

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