Verbraucher : Guter Empfang

-

DAS ERGEBNIS

Gut muss nicht gleich teuer sein, das gilt auch für die Empfangsgeräte für das digitale Antennenfernsehen, die SettopBoxen . Beim Test der Stiftung Warentest im März 2004 erhielt die Thomson DTI 1001 für 139 Euro die Note gut. Noch immer als gut gilt die bereits im März 2003 getestete Technisat DigiPal 1 (139 Euro), die für ihr „hervorragendes Bild“ gelobt wird. Dagegen schnitt Nokias Mediamaster 260 T – das 500 Euro teure Gerät enthält zugleich einen Festplattenrekorder – nur ein ausreichend. Vor allem die schwache Tonqualität führte zu massiven Abwertungen. Das mit 79 Euro billigste Gerät, Skymaster DXT 20s, erhielt im Test vor einem Jahr ein befriedigend.

DIE KRITERIEN

Entscheidend für ein gutes Testurteil war in erster Linie die Qualität von Bild und Ton . Dabei spielt es auch eine Rolle, ob das Gerät mit einem schwachen Empfangssignal zurechtkommt. Für eine Settop-Box, die auch bei schwachem Signal einen guten Empfang bietet, kann eine kleine Stabantenne ausreichend sein. Wird hingegen ein starkes Signal benötigt, braucht der Zuschauer unter Umständen eine Zimmerantenne mit Verstärker beziehungsweise eine teure Dachantenne. Weiter wichtig: Wie einfach ist die Bedienung des Dekoders? Dieses Urteil hatte im Test den gleichen Stellenwert wie das Fernsehbild selbst. Wert legte die Stiftung Warentest aber auch auf ökologische Aspekte wie den Stromverbrauch im Stand-by-Modus.

DIE TIPPS

Nicht jede Box passt an jeden Fernseher. Beim Kauf sollte man daher eine Skizze der Fernseher-Rückseite sowie der Anschlüsse des Videorekorders mitnehmen. Damit wird überprüft, welche Anschlüsse (TV-Buchse, Scart-Anschluss) benötigt werden. Ebenfalls wichtig: Ist bereits eine Dachantenne vorhanden, kann sie in den meisten Fällen auch für DVB-T genutzt werden. sag

0 Kommentare

Neuester Kommentar