KÄMME : Am besten Handarbeit

DIE MODELLE

Kämme sind im Kampf gegen Läuse unverzichtbar, weil die Läuseeier (Nissen) meist fest am Haar sitzen und sich auch die Läuse in der Nähe der Kopfhaut befinden. Zwölf Läusekämme hat die Stiftung Warentest geprüft, darunter auch ein elektrisches Modell der Firma LCS. Mit einem Preis von rund 20 Euro war dieses Gerät das teuerste im Test. Die Modelle unterscheiden sich in Form und Material, die meisten haben Stahlzinken. Bei langem und lockigem Haar sind eher Kämme mit langen Zinken zu empfehlen, bei kurzem Haar kommt es darauf nicht an.

DAS ERGEBNIS

Fast alle getesteten Läusekämme eignen sich gut für kurzes Haar. Einzige Ausnahme: der Frank Nissenkamm („befriedigend“). Von den langzinkigen Modellen (für lange Haare) schnitten alle getesteten Kämme (Coscura, Nisska, Paracelsia, Paranix, Prioderm) gut ab. Der günstigste ist der Coscura-Nissenkamm (2,30 Euro), bei dem allerdings die fehlende Gebrauchsanweisung bemängelt wurde. Nur den elektrischen Läusekamm halten die Tester für wenig geeignet. Kritisiert wurde unter anderem, dass er nur bei trockenem Haar genutzt werden kann (Kurzschlussgefahr) und beim Einschalten ein sehr unangenehmes, hochfrequentes Signalgeräusch von sich gibt.

TIPPS

Die Zinken sollten nicht mehr als 0,2 Millimeter voneinander entfernt stehen. Wichtig ist das vor allem an den Enden – Nissen werden oft in Kopfhautnähe angeheftet. Ist der Abstand zu klein, ziept es beim Kämmen.teb

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