KAUFEN oder NICHT : Eine heiße Sache

Die Kältewelle bringt Wünsche hervor, an die man sonst kaum denken würde. Einige sind schon Realität. Corinna Visser testet einen beheizbaren Eiskratzer.

Corinna Visser
WIRECENTER
Foto: Thilo Rückeis

Es gibt Menschen, die brauchen für jede Verrichtung ein spezielles Gerät, wie etwa einen Eierkocher oder einen Nasenhaarschneider. Anderen reichen einfache Gerätschaften wie Kochtopf und Schere. Meine Sympathien liegen bei der letzteren Gruppe. Als ich jedoch neulich bibbernd und mit feuerroten Händen die dicke Eisschicht von meinem Auto kratzte, träumte ich dabei von einem beheizten Eiskratzer. Den gibt es zum Beispiel im Netz bei www.hamsterpreise.net (17,99 Euro). Es ist ein silberfarbener Plastikkratzer mit einer beheizbaren Metallschleife darunter, quasi ein Kratzer mit Tauchsieder. Man steckt das fünf Meter lange Kabel in den Zigarettenanzünder – und wartet. Mindestens eine Minute braucht das Ding, um heiß zu werden, sehr heiß. Dann legt man los. Bei einer dünnen Rauhreifschicht lohnt sich die Inbetriebnahme nicht. Das geht mit einem herkömmlichen Kratzer genauso gut. Bei einer dicken Eisschicht jedoch hilft die Hitze sehr wohl. Doch wer will schon bei laufendem Motor eine Minute warten, bis der Kratzer heiß ist. Ich träume jetzt von einer beheizbaren Frontscheibe.

Das Testurteil: Fünf von zehn möglichen Punkten.

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