Kaufen oder nicht : Wärmflasche mit Minzduft

Die Firma Greenlife Value, die an dieser Stelle schon mal mit Wärmeschuhen gewürdigt wurde, hat ihre Version der Wärmflasche erfunden - was unsere frierende Autorin zum Test animierte.

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Foto: promo
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Herrje, ist das kalt. Alle haben vom kommenden Jahrtausendwinter geredet. Jetzt ist er da. Da heißt es sich rüsten und Wärmequellen erschließen. Die Firma Greenlife Value, die an dieser Stelle schon mal mit Wärmeschuhen und -kuscheltieren gewürdigt wurde, hat nun auch ihre Version der Wärmflasche erfunden und ihr den Namen „Wotta Bottle“ gegeben – „What a bottle“ statt „Water Bottle“ also.

Statt mit heißem Wasser zu hantieren, legt man das ganze Ding einfach für anderthalb Minuten in die Mikrowelle. Angeblich gehen auch zehn Minuten Backofen, aber als ich das einmal probiert habe, hat es nicht so richtig geklappt.

Aufgewärmt verbreitet die Wärmflasche dann einen angenehmen Minzduft – und tatsächlich wohlige Wärme. Gefüllt ist sie mit Hirse, umhüllt mit einem warmen, weichen Stoff, einer Art Fleece. Ich finde sie angenehmer als eine klassische Wärmflasche, die mir meist zu heiß gerät. Sie ist allerdings recht dick. Darauf liegen geht ganz gut unter dem Nacken, nicht so gut unter der Schulter. Ich als Rückenschmerzkandidatin finde es aber sehr angenehm, sie mir abends ins Kreuz zu drücken. Leider ist die Wärmflasche nicht waschbar, das würde die Körnerfüllung ruinieren.

Allen Eltern schlafloser Kinder kann ich die Flasche – in den Farben pink, grün, lila oder orange – genau wie die Wärmetiere des Anbieters ans Herz legen: Meine Kinder jedenfalls lieben sie und fallen spontan für zwölf Stunden ins Koma, sobald sie so ein Viech im Arm haben. Wer nicht online unter www.greenlife-value.de bestellen will, findet eine gute Auswahl der Produkte auch im Tagesspiegel-Shop im neuen Verlagsgebäude am Anhalter Bahnhof.

Das Testurteil: 8 von 10 Punkten

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