Verbraucher : Kaufen, warten und nicht trinken

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Die einfachste Art der Geldanlage in Wein: Flaschen kaufen und lagern, aber nie austrinken. Ein Musterportfolio von 26 Bordeaux hat von 1976 bis 2000 jährlich im Durchschnitt 14 Prozent zugelegt. Allerdings ist der Markt nach dem künstlich angeheizten Boom des 2000er Jahrgangs abgestürzt, und kaum jemand wagt Prognosen. Deshalb ist auch das spekulative Prinzip der Subskription , also der Kauf von BordeauxWeinen, die noch im Fass stecken, gegenwärtig problematisch. Eine breitere Risikostreuung bieten Weinfonds , die ihre Einkaufspolitik überwiegend an den Bewertungen der Fachpresse ausrichten. Für 10000 Euro ist man beim „Blue Capital Vinum 2002“,dem Bordeaux lastigen Fonds der Hypo-Vereinsbank, dabei. Ende 2009 werden die Flaschen ausgeliefert oder zu Marktpreisen verkauft. Ähnlich, aber schon ab 2500 Euro, funktioniert der „Millennium Weinfonds“, der auch Port- und Überseeweine enthält. Achtung : Zeichner von Weinfonds sollten nicht nur auf Renditen, sondern auch auf die oft hohen Nebenkosten (Lagerung, Verwaltung, Provisionen) achten .

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