Verbraucher : Mindestens einmal im Monat

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ZIELE SETZEN UND ÜBERPRÜFEN

Jeder Anleger sollte sich ein Ziel setzen, wie viel Rendite er in einem bestimmten Zeitraum mindestens erzielen will. Anleger neigen dazu, an Entscheidungen der Vergangenheit zu kleben – auch wenn sie falsch waren. Hat man sich ein klares Renditeziel gesetzt, fällt die Entscheidung zum Kurswechsel leichter. Hilfreich ist die Orientierung an einem Vergleichsmaßstab, etwa einem Index oder vergleichbaren Produkten.

ZEIT NEHMEN

Das Depot sollte mindestens einmal im Monat unter die Lupe genommen werden – besser häufiger. Das gilt auch für Depots mit wenigen Produkten. Ein Wechsel im Fondsmanagement, Zinsänderungen oder Unternehmensnews können die Kurse von Wertpapieren beeinflussen. Wer nicht schnell genug reagiert, riskiert Verluste.

KOSTEN BEACHTEN,

RISIKEN KALKULIEREN

Eine hohe Rendite ist ohne ein gleichzeitig höheres Risiko nicht zu erzielen. Als Faustregel kann gelten: die erwünschte Rendite multipliziert mit 2,5 ergibt den Risikokorridor, den der Anleger in Kauf nehmen muss. Wer also zehn Prozent Rendite erzielen will, muss mit Wertschwankungen von plus/minus 25 Prozent rechnen. Für die Kosten gilt: Anleger sollten darauf achten, was unter dem Strich tatsächlich übrig bleibt – also nach Abzug von Transaktions- und Depotführungskosten, Managementgebühren und Ausgabeaufschlägen. mot

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