Verbraucher : Probe laufen mit geschwollenen Füßen

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Wer sich neue Laufschuhe zulegt, sollte am besten nachmittags oder abends auf Einkaufstour gehen. „Dann sind die Füße geschwollen und man kann besser die passende Schuhgröße finden“, sagt Michael Gottschalk vom Berliner Laufladen Long Distance.

Probelaufen vor dem Kauf ist Pflicht . Auch, wenn viele Geschäfte Laufbänder habe, raten Experten zum Laufen vor der Tür. „Da ist der Schritt natürlicher“, sagt Gottschalk. „Auf dem Band verkrampft man leicht.“

Um das richtige Modell zu finden, hilft es, einen alten Laufschuh mit ins Geschäft zu nehmen. Profis können daran sehen, wie der Fuß belastet wird und wo er vielleicht eine Stütze brauchen kann.

Der Fuß ist dann gut aufgehoben, wenn die Ferse und die Schnürung fest sitzen. Vorne sollte zwischen großen Zeh und Schuhspitze noch ein Daumen passen, weil der Vorfuß sich bei Belastung ausdehnt.

Wann ein Laufschuh alt ist, sehen Profis an den so genannten Ermüdungsfalten außen oder an der Sohle, in denen sich der Schmutz sammelt. Man merkt es auch beim Laufen,wenn das Material fest wird und weniger gut dämpft. Das ist nach etwa 1000 bis 1300 Laufkilometern der Fall.

Unabhängig von den gelaufenen Kilometern raten Fachverkäufer, den Laufschuh nach spätestens drei Jahren auszumustern – weil das Material altert und die Dämpfung dann nachlässt. pet

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