Rente : Mehr Menschen können jetzt riestern

Eine staatlich geförderte Riester-Rente können jetzt auch Menschen abschließen, die eine Rente wegen voller Erwerbsminderung oder eine Beamtenversorgung wegen Dienstunfähigkeit erhalten. Darauf weist die Deutsche Rentenversicherung hin.

Die Betroffenen konnten bisher nur riestern, wenn ihr Ehegatte einen Riester-Vertrag abgeschlossen hatte. Sie waren also nur mittelbar förderberechtigt und konnten nur einen sogenannten "Huckepackvertrag" abschließen. Dafür mussten sie aber auch keinen Mindesteigenbeitrag zahlen, um die Zulagen zu erhalten.

Nach dem neuen Eigenheimrentengesetz ("Wohn-Riester") sind diese Rentner nun auch unmittelbar förderberechtigt. Sie müssen aber nun auch einen Mindesteigenbeitrag leisten, um die Förderung zu erhalten. Wer bereits einen "Huckepackvertrag" hat, sollte mit dem Anbieter Kontakt aufnehmen und den Vertrag ändern, rät die Rentenversicherung. Nur dann ist es möglich, auch weiterhin die volle Förderung zu bekommen. Der jährliche Mindesteigenbeitrag errechnet sich aus dem Vorjahreseinkommen. Das ist zum Beispiel bei einer Rente wegen voller Erwerbsminderung der Jahresbetrag der Bruttorente vor Abzug der einbehaltenen Beitragsanteile zur Kranken- und Pflegeversicherung. Bei einer Bruttojahresrente von 12.000 Euro beträgt der jährliche Mindesteigenbeitrag 2008 für einen Versicherten mit einem Kind 141 Euro. tsp

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