SCHADENERSATZ : Was Sie im Ernstfall tun müssen

Einer Schadenersatzpflicht kann entgehen, wer gut

versichert ist. Bei Missgeschicken von Kindern ist meist die private Haftpflicht zuständig. Diese muss innerhalb von einer Woche eine präzise schriftliche Schilderung des Vorfalls bekommen. Genauso wichtig ist es, an den Geschädigten nichts zu zahlen und kein Schuldbekenntnis abzugeben, solange die Versicherung die Sache noch prüft. Bis zu ihrer Entscheidung können ein paar Tage, aber auch drei bis vier Monate vergehen. Entscheidend für die Prüfung ist unter anderem, ob der Schaden versehentlich verursacht wurde. Im Fall von Vorsatz zahlt die Versicherung nie. Flattert ein gerichtlicher Mahnbescheid ins Haus, muss

Widerspruch eingelegt und der Versicherer darüber informiert werden. Mitzuteilen ist außerdem, wenn ein Anwalt der Gegenseite Kontakt aufnimmt oder es zu einer Klage kommt. Denn die Assekuranz hält es auch für ihre Aufgabe, unberechtigte Ansprüche gegen den Versicherten abzuwehren. kehr

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben