Verbraucher : Schlichten statt richten

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Sie sind mit einem Handwerker unzufrieden, weil dieser Ihrer Meinung nach zu teuer war oder schlecht gearbeitet hat.

DIE MÖGLICHKEITEN:

Wenn Sie vergeblich versucht haben, die Sache zu bereinigen, können Sie klagen. Sie können sich aber auch zunächst an eine Schlichtungsstelle bei Innungen, Handwerks- sowie Industrie- und Handelskammern wenden. Im letzten Jahr hat allein die Schlichtungsstelle der Berliner Handwerkskammer 233 Fälle bearbeitet.

DIE ERFOLGSAUSSICHTEN:

In den meisten Fällen können sich Kunde und Betrieb gütlich einigen, heißt es bei der Berliner Handwerkskammer. Beide Seiten seien daran interessiert, eine Lösung zu finden, ohne dass erst teure Gutachter oder Sachverständige eingeschaltet werden müssen.

DAS PROBLEM:

Bei nicht eingetragenen Handwerksbetrieben können die Schiedsstellen der Kammern wenig machen. Dabei läuft gerade hier besonders viel schief. Berüchtigt sind vor allem Radio-, TV-Reparatur- und Schlüsseldienste, die Werbekärtchen in den Briefkasten werfen. Der einfachste Weg, solche Betrüger zu meiden: ein Anruf bei der Innung oder der Kammer, noch bevor die Handwerker ins Haus kommen. So können Sie sicher sein, dass tatsächlich ein echter Meister kommt.sar

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