Verbraucher : Selbstständige: Welche Policen sinnvoll sind

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Wer beruflich auf eigenen Füßen steht, muss seine Altersvorsorge selbst organisieren. Selbstständige sollten daher so viel Geld wie möglich in die Zukunft stecken.

Eine RiesterRente oder betriebliche Altersversorgung kommt für Selbstständige nicht oder nur in minimalem Umfang in Betracht. Wer früher Arbeitnehmer war, bekommt später etwas gesetzliche Rente. Diese Menschen können ihren Erwerbsunfähigkeitsschutz durch freiwillige Mindestbeiträge begrenzt aufrecht erhalten. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung braucht trotzdem jeder Selbstständige.

Selbstständige investieren gern in kapitalbildende Lebens- und private Rentenversicherungen. Der Grund: Anders als Arbeitnehmer, die ihren Sonderausgabenzug mit ihren Sozialversicherungsbeiträgen ausgeschöpft haben, können Selbstständige die Versicherungsprämien als Sonderausgaben absetzen. Das gilt aber nur noch für Kapitallebensversicherungen, die noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.

Dennoch sollte niemand Hals über Kopf jetzt eine neue Police abschließen. Denn die Rendite der Lebensversicherungen lässt seit längerem zu wünschen übrig. Die Garantieverzinsung beträgt jetzt nur noch 2,75 Prozent. Zwar kommen in aller Regel noch höhere Überschüsse hinzu, doch diese sind nur für die Vergangenheit garantiert, nicht für die Zukunft.meu

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