Statistische Bundesamt : Verbraucherpreise steigen weiter

Energie-, Lebensmittelpreise und die Einführung der Studiengebühren sollen Schuld sein an der hohen Inflation in Deutschland. Besserung für das kommende Jahr ist damit nicht in Sicht.

WiesbadenDer deutliche Anstieg der Verbraucherpreise hat sich auch in diesem Jahr fortgesetzt. Die jährliche Inflationsrate im Januar betrug 2,8 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Damit lag der Preisanstieg nochmals 0,1 Prozentpunkte höher als vor wenigen Wochen aufgrund vorläufiger Zahlen verkündet. Verantwortlich für die verhältnismäßig hohe Inflation sind weiter die gestiegenen Energiepreise sowie die höheren Preise für Nahrungsmittel. Auch die Einführung von Studiengebühren in zahlreichen Bundesländern im vergangenen Jahr heizte die Inflation an.
 
Im Vergleich zum Dezember lag das Preisniveau in Deutschland dagegen um 0,4 Prozent niedriger. Dieser Rückgang nach dem Jahreswechsel ist üblich. Nach den Weihnachtsferien sinken die Preise für Pauschalreisen und Hotels. Zudem gehen durch den Winterschlussverkauf die Preise für Kleidung zurück. (mpr/AFP)

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