STROMSPAREN : Der Gesetzgeber hilft auch im Jahr 2010 nach

DIE LAMPEN

Sparen, das klingt nach Verzicht. Und manchmal sind wir Kunden einfach nur zu bequem oder scheuen aus finanziellen Gründen die Investition in energiesparende Techniken. Daher hilft der Gesetzgeber nach: Seit September dürfen zum Beispiel keine konventionellen 100-Watt-Glühlampen mehr verkauft werden. Ab September 2010 fällt auch die 75-Watt-Birne aus dem Regal. Laut einer Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Energie-Agentur (Dena) nutzen bereits 82 Prozent der deutschen Haushalte Energiesparlampen. Allerdings glauben nur 47 Prozent der Befragten, dass diese Lampen jede Glühlampe ersetzen können. Zu kalt das Licht, heißt es. Und viele Lampen springen auch nur mit einigen Sekunden Verzögerung an. Genau das sei aber ein Zeichen von Qualität, sagen die halbstaatliche Dena und auch die Industrie: So würden qualitativ hochwertige Lampen über eine „Vorheizphase“ verfügen. Die sorge für ein schonenderes Zünden und erhöhe Schaltfestigkeit sowie Lebensdauer der Lampe um das Zehnfache.

DIE KENNZEICHNUNG

Die Bundesregierung hat auch das Energiewirtschaftsgesetz geändert: Ab dem 1. Januar müssen in allen Neubauten und totalsanierten Altbauten intelligente Stromzähler eingebaut werden, die eine effektivere Stromnutzung erlauben. Das EU-Parlament diskutiert derzeit zudem eine Neuregelung der Einteilung von Elektrogeräten in Effizienzklassen. Grund ist, dass fast alle Geräte der Skala A bis F, die seit den 90er Jahren gilt, heute den A-Standard erfüllen. kph

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