Tipps für den Einkauf : Darauf sollten Eltern achten

Viele Spielzeuge sind bedenklich, doch es gibt ein paar Anhaltspunkte, die man beim Kauf beachten kann. Vor allem bei Billigwaren sollte man prinzipiell vorsichtig sein.

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Erkennen lassen sich Schadstoffe in Spielwaren nicht. Trotzdem sollten Kunden beim Kauf auf einige Dinge achten. So steht etwa das GS-Zeichen für unabhängig geprüfte Sicherheit. Darüber hinaus gibt es weitere, private Prüfzeichen wie das vom Tüv Rheinland verliehene Proof-Siegel mit dem Teddybären. Vorsicht ist dagegen geboten, wenn ein Produkt nur das CE-Siegel der Europäischen Union enthält. Denn hier garantieren einzig die Hersteller auf freiwilliger Basis, dass sie sich an die gesetzlichen Vorschriften halten. Das Bundesinstitut für Risikobewertung rät zudem, bei Billigwaren besonders vorsichtig zu sein.

In Deutschland produzierte Spielzeuge gelten gegenüber chinesischen als weniger belastet. Der Produktionsort ist allerdings nicht auf jeder Verpackung verzeichnet. Was dann hilft, ist ein Schnuppertest. Riecht ein Spielzeug unangenehm – ob nach Plastik oder Duftstoffen –, sollte man vom Kauf absehen. Auch wenn die Ware besonders farbig ist oder extrem abfärbt, sollte man misstrauisch sein. Abstand nehmen beziehungsweise das Produkt zurückgeben sollten Kunden, sobald Teile abfallen, sich Farben oder Nähte lösen.

Da sich gefährliche Substanzen oft im Lack verstecken, sollte bei Holzspielzeugen darauf geachtet werden, dass sie aus unlackiertem, gewachstem Vollholz sind. Bei Waren aus Kunststoff ist harter Kunststoff weichem wie Polyvinylchlorid (PVC) vorzuziehen. PVC ist am Recyclingdreieck mit der Ziffer 03 zu erkennen. Zudem sollten die Altersangaben der Hersteller auf den Verpackungen beachtet werden.

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