Verbraucher : Tumore bei Mäusen

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Die Stiftung Warentest hat verpackte Lebensmittel nach verschiedenen Schadstoffen untersucht – und sie in unterschiedlichen Konzentrationen gefunden.

DEHA (Diethylhexyladipat)

ist ein Weichmacher, der besonders gut fettlöslich ist. Bei Untersuchungen mit Mäusen haben zu hohe Dosen zu Lebertumoren geführt. Studien geben auch Hinweise darauf, dass die Fruchtbarkeit beeinträchtigt wurde und der Fötus trächtiger Tiere geschädigt worden ist.

ESBO (epoxidiertes Sojabohnenöl)

ESBO ist in PVC-haltigen Dichtungsringen von Deckeln enthalten. Es reagiert mit PVC zu chlorhaltigen Verbindungen. Wie giftig diese sind, ist noch nicht bekannt. In einer EU-Studie wurden hohe Belastungen in Babynahrung gefunden. Das Bundesinstitut für Risikobewertung will keine abschließende Bewertung vornehmen, bevor die Hersteller nicht weitere Daten zur Verfügung stellen.

Semicarbazid

entsteht beim Aufschäumen von Kunststoffdichtungen in Metalldeckeln. Im Tierversuch wirkte die Substanz schwach krebserregend. Ob das auch beim Menschen der Fall sein kann, ist noch nicht bekannt.

2-EHA (2-Ethylhexansäure)

Der Stoff kommt in den Dichtungen vonDeckeln vor. Außerdem kann er im Körper als Abbauprodukt von Weichmachern entstehen. In Tierversuchen wirkte 2-EHA in hoher Dosierung fruchtschädigend. In Lebensmitteln ist er noch nicht zugelassen. Tsp

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