Verbraucher : Stiftung Warentest: Mit iPhone-Kauf warten

Wer sich noch gedulden kann, sollte auf ein mögliches Folgemodell von Apples iPhone warten. Das Handy sei ein Gerät für Liebhaber, an dem noch einige Fehler korrigiert werden müssten, urteilt die Stiftung Warentest nach einem Schnelltest.

iPhone
Objekt der Begierde: Das iPhone. -Foto: dpa

BerlinWichtige technische Features fehlen, Funktion stehe offensichtlich hinter dem Design zurück - So das wenig schmeichelhafte Urteil der Stiftung Warentest nach einer ersten kurzen Prüfung für das neue iPhone von Apple. Zum Beispiel hat das schmucke Gerät keine UMTS- oder einen GPS-Empfänger. Aber das formschöne Design und der Touchscreen überzeugten beim Test.

Dennoch konnte das Bedienkonzept des Apple-Telefons die Tester überzeugen: Nur ein paar Fingerzeige auf dem Bildschirm reichten, um das Smartphone online gehen zu lassen. Das leicht erlernbare Eingabeprogramm lasse zudem auch das Schreiben langer E-Mails per Bildschirmdruck einfach von der Hand gehen. Dies funktioniert aber nur mit nackter Haut - auf den Handschuhdruck im Winter reagiert das Gerät nicht.

Auch die Sprachqualität fand bei den Testern Zustimmung, doch praktische Funktionen, wie beispielsweise ein schneller Zugang zu Anruflisten, fehlen. Der MP3-Spieler begeisterte. Er ist das Beste, den die Stiftung Warentest bisher in einem Handy gefunden hat. Die Tester bemängelten jedoch, dass die Kosten trotz Gratis-Surfen im Internet vergleichsweise hoch sind. Zum Kaufpreis kommen der Bereitstellungspreis von einmalig 25 Euro und ein Zweijahresvertrag mit speziellen Tarifen. Der billigste, Complete M, liegt im Monat bei 49 Euro. Wer nicht mehr als die monatlichen Inklusiv-Minuten verbraucht, zahlt im günstigsten Fall 600 Euro im Jahr. (mit ddp)

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