Verbrauchertipp : Weihnachtspakete jetzt losschicken

Endlich ist das passende Geschenk gefunden. Jetzt muss es nur noch rechtzeitig unter dem Weihnachtsbaum liegen. Wer seine Präsente per Post und womöglich ins Ausland versenden will, muss sie zeitig genug auf Reisen schicken.

Miriam Braun

Berlin - Endlich ist das passende Geschenk gefunden. Jetzt muss es nur noch rechtzeitig bei den Liebsten unter dem Weihnachtsbaum liegen. Wer seine Präsente per Post und womöglich ins Ausland versenden will, muss sie zeitig genug auf Reisen schicken.

Für Sendungen innerhalb Europas sollte man sich langsam sputen. „DHL-Pakete, die ihr Ziel innerhalb Europas haben, sollten bis spätestens 12. Dezember aufgegeben werden“, so Eike Böttcher vom Verbraucherportal Posttip.de. Bei den Anbietern Hermes, GLS, DPD und UPS reicht es auch einige Tage später.

Wer weltweit Geschenke verschicken möchte, ist mit der Deutschen Post schon zu spät dran. Mit UPS und DPD kommen die Pakete normalerweise innerhalb von acht Tagen an – also noch rechtzeitig zum Fest.

Für Sendungen mit Zielen innerhalb Deutschlands bleibt etwas länger Zeit: Sowohl mit der Posttochter DHL als auch mit Hermes oder DPD sollten Pakete spätestens am 22. Dezember losgeschickt werden. Bei der Deutschen Post sollte das Paket bis spätestens 12 Uhr am Schalter, bei Hermes in der Annahmestelle und bei DPD im Paketshop abgegeben werden. GLS-Pakete brauchen ein bisschen länger und sollten bis spätestens 19. Dezember auf Reisen gehen.

Neben der Lieferzeit unterscheiden sich auch die Preise der verschiedenen Anbieter: Die Tabelle gibt eine Übersicht der Preise für Zwei-Kilo-Päckchen der Größe 15 mal 25 mal 15 Zentimeter, für Fünf-Kilo-Pakete mit 40 mal 25 mal 15 Zentimenter, und für Zehn-Kilo-Pakete mit den Maßen 50 mal 40 mal 30 Zentimetern. Beispielsweise kostet ein Päkchen bis zu zwei Kilo innerhalb Deutschlands mit DHL 3,90 Euro. Allerdings ist bei den DHL-Päckchen standardmäßig keine Versicherung enthalten – erst wer aufstockt und ein Paket ab 5,90 Euro verschickt, hat auch eine Versicherung. Anders ist es bei Hermes: Der Inhalt eines Zwei-Kilo-Päckchens, verschickt für 4,30 Euro, ist mit bis zu 500 Euro versichert. Schon für 4,50 Euro darf es sogar bis zu 25 Kilogramm schwer sein. Auch bei Hermes und GLS ist eine Versicherung im Portopreis enthalten, beim Anbieter Paketeria kann diese hinzugebucht werden.

Der Dienstleister DPD ist zwar bundesweit vertreten, bietet allerdings noch nicht überall einheitliche Preise. Vorwiegend in Berlin tätig ist die Paketeria: „Von deren 71 Paketshops befinden sich rund drei Viertel in Berlin“, erklärt Eike Böttcher. Bundesweites Versenden sei trotzdem kein Problem, da große Kontigente von anderen Paketdiensten gebucht würden. Die Ersparnis werde dann direkt an die Kunden weiter gegeben.

Schlankes Packen spart bares Geld: Einige Anbieter berechnen die Preise nach Größe und nicht nach Gewicht. So kostet beispielsweise ein Paket bis 40 Kilogramm bei GLS nur 5,90 Euro, wenn die kürzeste und längste Paketseite zusammen nicht länger als 50 Zentimeter sind.

Sollte das Paket doch zu schwer werden, bieten sich die Abholservices der Versender an. Am günstigsten holt Hermes die kleinste Paketgröße für jeweils 7,10 Euro an der Haustür ab. Größere und schwerere Pakete, beispielsweise bis 40 Kilogramm, transportiert der Paketversender Iloxx für 8,79 Euro. Eike Böttcher empfiehlt, das Paket vom Arbeitsplatz abholen zu lassen: „Da ist man für den Paketdienstservice meist ganztägig erreichbar“. Wer eine große Familie oder viele Kunden vor Weihnachten beschenken möchte, sollte sich auf jeden Fall nach Mehrversandrabatten erkundigen.

Beim Versenden mit DHL können Kunden online selbst Paket-Marken ausdrucken: Immerhin ein Euro Ersparnis ist damit pro Sendung drin. Bei großen Mengen kann sich das auszahlen. DHL bietet auch bereits frankierte Verpackungen an, die im Vergleich zum Einzelkauf deutlich billiger sind. Miriam Braun

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben