Verbraucher : Vor dem Startschuss

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NEUE PRODUKTE 2007

Die Koalitionsvereinbarung zwischen CDU und SPD sieht die Einführung von Reits Anfang 2007 vor. Dieser Beschluss steht unter dem Vorbehalt, dass steuerliche Probleme gelöst werden. Dabei geht es vor allem um die ausländischen Anleger. Diese werden vor dem Zugriff des deutschen Fiskus durch so genannte „Doppelbesteuerungsabkommen“ geschützt. So sind US-Bürger weitgehend von der deutschen Steuer befreit, weil sie in den USA veranlagt werden. Wenn viele Ausländer aber in deutsche Reits investieren, dann muss der Bund mit Steuerausfällen rechnen. Das will der Gesetzgeber verhindern.

GEFRAGTE KANDIDATEN

Marktexperten rechnen damit, dass viele Reits aus bestehenden Immobilien-AGs hervorgehen werden. Diese haben sich bereits hervorragend entwickelt: Der Deutsche Immobilienaktienindex (Dimax), in dem das Bankhaus Ellwanger & Geiger die 48 Immobilien-AGs listet, schnitt 2005 mit einem Plus von knapp 40 Prozent ab.

DIE HEUSCHRECKEN

Bereits kurz nach dem Erwerb der Wohnungsbaugesellschaft Gagfah hat der US-Finanzinvestor Fortress erklärt, man werde das Unternehmen an die Börse bringen. So könnte aus der Gagfah ein Reit werden.

DEKA WILL EINSTEIGEN

Die Sparkassen-Tochter Deka-Bank, spezialisiert auf offene Immobilienfonds , will früh in den Reits-Markt einsteigen. Der neue Deka-Bank-Chef Franz Waas: „Die Deka soll Vorreiter sein, wenn die Reits kommen.“ ball

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