Verbraucher : Wandern zwischen den Netzen

-

ROAMING

Wer mit dem Mobiltelefon ins Ausland reist und von dort immer wieder die lieben Daheimgebliebenen anruft, kann bei der Rückkehr böse Überraschungen erleben. Mit ein paar Tricks kann man sich vor den Kostenfallen des Roaming schützen. Roaming heißt so viel wie Wandern und bedeutet, dass man im Ausland die dortigen Handynetze benutzen kann, auch wenn man gar kein Kunde der ortsansässigen Netzbetreiber ist. Allerdings kann man nur in den Netzen telefonieren, mit denen der eigene Betreiber einen Vertrag abgeschlossen hat. Es stehen also im Ausland nicht immer alle dortigen Netze zur Verfügung.

NETZAUSWAHL

Sobald man im Gastland angekommen ist, bucht sich das Handy meist automatisch in das stärkste verfügbare Netz ein oder in ein Partnernetz des eigenen Betreibers. Häufig gibt es aber billigere Alternativen . Die Preise für eine Auswahl von Reiseländern finden Sie in der Tabelle. Über die manuelle Netzwahl im Handy können Sie das Gewünschte einstellen.

WELT-TARIFE

Da die Preise von Land zu Land und oft in den Ländern von Anbieter zu Anbieter stark variieren , lohnt es sich in jedem Fall, vor der Abreise die Tarife zu vergleichen. Wer häufig in verschiedene Länder reist und wem die Recherche zu mühsam ist, kann sich auch für die Welt-Tarife entscheiden, die die Netzbetreiber anbieten. Hier werden die Länder in drei bis vier Zonen aufgeteilt. In jeder Zone gilt ein einheitlicher Preis. Das ist einfach – aber leider nicht in jedem Fall günstiger. Wer meist in nur in ein Land reist, sollte also vor dem Wechsel in die Welt-Tarife prüfen, ob das sinnvoll ist.

DISCOUNTER

Aufgepasst: Die neuen Billiganbieter von Aldi Talk bis Simyo werben mit besonders günstigen Preisen im Inland – und schlagen dann häufig kräftig im Ausland zu. Vor der Abreise unbedingt nach den Roamingtarifen fragen, die nicht im Zentrum der Werbung stehen. vis

0 Kommentare

Neuester Kommentar