Verbraucher : Was das Etikett verrät

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NATIV EXTRA

Olivenöle dieser ersten Güteklasse müssen unter anderem in Geruch und Geschmack fehlerfrei sein. EU-Verordnungen legen sensorische und chemische Anforderungen fest.

NATIV

Dieser zweiten Güteklasse muss Olivenöl schon bei leichten sensorischen Fehlern zugeordnet werden. In Deutschland werden aber fast nur als „nativ extra“ etikettierte Öle angeboten.

LAMPANTÖL

Bei deutlich sensorischen Fehlern (ranzig, stichig, muffig und anderes) wird das Öl als Lampantöl eingestuft. Es ist zum direkten Verzehr nicht zugelassen und muss raffiniert werden.

KALTPRESSUNG

Beim Pressen der Früchte darf die Temperatur maximal 27 Grad Celsius betragen. Zusätzliche Wärmezufuhr ist aber auch beim Pressen üblicher nativer Olivenöle nicht erlaubt.

TROPFÖL

Gemahlene Oliven werden zwischen Pressmatten geschichtet. Ein Teil des Olivenöls tropft bei Raumtemperatur ab, ohne dass Druck angewendet wird.

WÄRMEBEHANDLUNG

Durch sie kann man leicht fehlerhafte Öle „verbessern“. Für Öle mit der Auszeichnung „nativ extra“ ist das verboten. Mit neuen Methoden können Experten solche Manipulationen nachweisen.

SORTEN

Mehr als 150 verschiedene Olivenbaumarten sorgen neben Lage, Bodenbeschaffenheit, Klima, Reifegrad für eine geschmackliche Vielfalt. Es gibt sortenreine Olivenöle aber auch Plantagen, in denen verschiedene Olivensorten angebaut werden, deren Mischung von Natur aus eine ganz besonders angenehme Fruchtigkeit ergibt. Tsp

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