Verbraucher : Was sich ändert

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SPARERFREIBETRAG

Anleger, die Aktien verkaufen und das Geld fest verzinst parken wollen, müssen aufpassen: Ab 2007 werden sie vom Fiskus stärker zur Kasse gebeten. Dann sinkt der Sparerfreibetrag von derzeit 1370 Euro auf 750 Euro (Verheiratete: von 2740 Euro auf 1500 Euro). Der Werbungskostenpauschbetrag von 51 Euro pro Person bleibt aber unverändert. Der maximale Freibetrag liegt dann für Alleinstehende bei 801 Euro , für Ehepartner mit gemeinsamer Veranlagung bei 1602 Euro jährlich. Betroffen davon sind alle festverzinslichen Anlagen. Passen die Kunden ihre Freibeträge nicht selber an, reduzieren die Banken alle vor dem 1. Januar 2007 erteilten Freistellungsaufträge auf 56,37 Prozent des freigestellten Betrages beziehungsweise auf den neuen Höchstbetrag.

ZINSEN ZU ALTEN KONDITIONEN

Einige Banken machen sich die Änderung schon zunutze. So bietet etwa die Dresdner Bank ein Konto mit Sofortzins-Option an. Wer Summen bis zu 250 000 Euro für eine Laufzeit zwischen zwei und vier Jahren anlegt, erhält darauf jährlich 3,1 Prozent, und die gesamten Zinsen werden noch in diesem Jahr ausgezahlt, damit der Sparer noch vom höheren Freibetrag profitiert. Bedingung: Über die Geldanlage kann während der Laufzeit nicht verfügt werden. Die Sparkasse Offenbach bietet ein bis zum 2. Januar 2008 laufendes Festgeldkonto (ab 10 000 Euro), das Anlegern 2006 zehn Prozent Zinsen auf das eingesetzte Kapital bringt. Der Haken: 2007 gibt es nur noch ein Prozent. mot

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