Verbraucher : Wie man sich vor Missbrauch schützt

-

Die Geheimnummer, also die PIN, gehört nicht als Notiz auf die Plastikkarte. Banken raten außerdem, diese Nummer nicht auf Schriftstücken zu vermerken , die sich in der Nähe befinden – also in der Geldbörse . Briefe, mit denen die Geheimnummern zum Kunden verschickt werden, sollten vernichtet werden – am besten fein zerkleinert oder gar verbrannt . Wer die Geheimnummer ändern will, sollte als neue Nummer auf keinen Fall sein Geburtsdatum wählen. Das steht ja auch auf Führerschein und Personalausweis, die oft neben der ECKarte in der Geldbörse stecken.

AM GELDSCHALTER

Aufmerksam sein – das ist die oberste Priorität . Bei der Eingabe der Geheimnummer sollte die eine Hand die andere verdecken. Zudem weisen die Geldinstitute darauf hin, dass die PIN nie an der Tür einer Bank eingegeben werden muss. Auch diese Betrugsfälle wurden schon beobachtet. Falls die Karte vom Automaten eingezogen wird, muss sofort das Bankpersonal informiert werden. Die – natürlich unterschriebene – Karte sollte nie unbeaufsichtigt liegen gelassen werden. Im Übrigen sollten Kontoauszüge nicht in die Papierkörbe neben dem Schalter geworfen werden.

BEI VERLUST

Die Notfall-Nummer wählen und die Karte sperren lassen. Dafür sind in der Regel die Kartennummer und die Kontonummer nötig. Die Umstände des Verlusts schildern und selbst notieren; gegen unberechtigte Abbuchungen schriftlich Widerspruch einlegen und Strafanzeige gegen Unbekannt stellen. Die zentrale Notfall-Telefonnummer für alle Sparkassen-, Maestro-, Bank- und EC-Karten lautet im Inland: 01805-021021 ;

aus dem Ausland: 0049-1805-021021 .

Sicherheitsinformationen aller Banken im Internet gibt es unter:

www.kartensicherheit.de

0 Kommentare

Neuester Kommentar