Verbraucher : Wie Sie das Laster loswerden

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BERATUNG AM TELEFON

Das Deutsche Krebsforschungszentrum (06221-424224/ Normaltarif ) und die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (01805-31 31 31/ 12 Cent pro Minute) bieten Telefonberatung an. Psychologen motivieren Aufhörwillige und geben Tipps, wie sie besser mit den Entzugserscheinungen umgehen können.

NIKOTIN-ERSATZTHERAPIE

Wenn gutes Zureden nicht ausreicht, rät Martina Pötschke- Langer vom Krebsforschungszentrum zum Nikotinersatz in Kaugummiform oder als Pflaster aus der Apotheke. „Nikotinersatztherapien verdoppeln die Chance, dauerhaft Nichtraucher zu bleiben“, sagt die Ärztin. Wichtig für den Erfolg der Therapie sei, dass man gleich mit einer hohen Dosierung einsteige.

HYPNOSE UND

AKUPUNKTUR

Manche Menschen schwören auf die Wirkung von Akupunktur oder Hypnose, die Entzugserscheinungen vermindern sollen. „Für die, die daran glauben, ist das sicherlich gut“, sagt Pötschke-Langer. Wissenschaftlich belegt sei der Erfolg dieser Therapien aber nicht.

KURSE

„In der Gruppe aufzuhören erhöht die Motivation enorm“, sagt Pötschke-Langer. Es gibt zahlreiche Kursangebote von preiswert bis sehr teuer. Informationen über Angebote in Berlin gibt das „Forum Rauchfrei“.

Informationen im Internet:

www.forum-rauchfrei.de/aktuelles/entwöhnungsflyer_2006.pdf

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