Verbraucher : Wie Sie sich schützen können

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RISIKO

Akut toxisch , also unmittelbar gesundheitsgefährdend, sind die in Deutschland zugelassenen Pestizide nicht. Langfristig reichern sie sich aber im Körper an und können unter Umständen zu Krebs führen. Auch das Hormonsystem kann durch Pestizide geschädigt werden. Verbraucherschützer warnen außerdem davor, dass sich verschiedene Pestizide in ihrer Wirkung gegenseitig verstärken.

EINKAUFSTIPPS

Tatsächlich pestizidfrei sind meist nur Trauben aus Bioläden . Wem die zu teuer sind, der kann das Risiko aber auch in anderen Geschäften mindern: In der Weinsaison sind Trauben tendenziell weniger belastet als zu anderen Zeiten. Zudem sind Trauben aus Südamerika meist geringer belastet als die aus anderen Regionen, denn in den dortigen Anbaugebieten herrscht ein Klima, das Schädlinge nicht mögen. Verbraucherschützer raten außerdem, vor dem Kauf den Händler nach Pestiziden zu fragen – schon deshalb, um Druck auf die Lieferanten auszuüben.

VOR DEM VERZEHR

Um möglichst viele Pestizidrückstände zu entfernen, sollte man Trauben kurz vor dem Verzehr abwaschen . Dazu sollte man warmes Wasser benutzen und die Trauben anschließend trockentupfen . anw

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