Verbraucherschutz : Wieder Rückrufaktion von Mattel

Der Spielzeughersteller Mattel hat erneut Spielzeug wegen zu bleihaltiger Farbe zurückgerufen. Betroffen sind unter anderem Barbie-Zubehör, Musikinstrumente und Eisenbahnen.

Mattel
Objekt kindlicher Begierde. Eine Barbie von Spielzeughersteller Mattel -Foto: AFP

WashingtonDas US-Spielzeugunternehmen Mattel ruft zum dritten Mal in diesem Sommer Spielzeug zurück. Insgesamt sei bei fast 850.000 Artikeln ein zu hoher Bleigehalt in der Farbe festgestellt worden, teilte der Konzern mit. Demnach sind sieben verschiedene Barbie-Accessoires - insgesamt 675.000 Teile - potenziell gesundheitsgefährdend, weil ihre Farbe einen zu hohen Bleigehalt aufweist. Zudem betrifft der Rückruf demnach weiteres Spielzeug für Kleinkinder, ein Musikinstrument und eine Eisenbahn, die unter der Marke Fisher Price verkauft wurden. Insgesamt seien 844.000 Teile betroffen, erklärte Mattel, davon 522.000 in den USA, 322.000 im Rest der Welt.

Mattel bestätigte mit der Mitteilung einen Bericht der US-Zeitung "Wall Street Journal". Das Unternehmen betonte, der Rückruf geschehe freiwillig, nachdem der Konzern seine Beziehungen zu chinesischen Lieferanten überprüft habe.

Mattel hatte in diesem Jahr bereits zwei Mal Spielzeug wegen bleihaltiger Farbe oder wegen gefährlicher Kleinteile vom Markt genommen. Am 1. August rief die Firma 1,5 Millionen Spielsachen zurück, vor allem Sesamstraßen-Figuren. Im selben Monat nahm Mattel 250.000 Autos aus dem Trickfilm "Cars" vom Markt. Das zurückgerufene Spielzeug war in China hergestellt worden. (mit AFP)