Der Tagesspiegel : Vereinzelte Notschlachtungen

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die seit Sonnabend auch in Brandenburg gilt, sind neben 900000 Freilandhühnern 866 000 Enten und 27000 Gänse betroffen. Da Enten und Gänse klassische Weidetiere sind, vertragen sie die nichtartgerechte Haltung in Ställen nur schlecht.

Verstöße gegen die Stallpflicht seien bisher nicht bekannt geworden, heißt es im Agrarministerium. Die Lage im Land sei „ausgesprochen ruhig“. Auch Nachbarn achteten darauf, dass Enten und Gänse in Ställen und überdachten Notunterkünften gehalten würden.

Notschlachtungen sind in Brandenburg bisher die Ausnahme. Das Agrarministerium rechnet jedoch mit „weiteren vorzeitigen Schlachtungen“. Diese seien für die Züchter aber zu verkraften, weil die Tiere auch mit Untergewicht verkauft werden könnten. ma

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