Vergiftungsverdacht : Fisher Price ruft fast eine Million Spielzeuge zurück

Der Spielzeugkonzern Mattel muss wegen möglicher Vergiftung unter anderem Sesamstraße-Produkte vom Markt nehmen. Die Waren wurden in China gefertigt. In Deutschland ist nur ein bestimmter Artikel betroffen.

Fisher Price
In Deutschland sind Artikel mit der Nummer 90057 betroffen. -Foto: Mattel

Washington/ El Segundo/DreieichDer US-Hersteller Fisher Price zieht knapp eine Million in China gefertigte Spielzeuge zurück, die möglicherweise mit bleihaltiger Farbe vergiftet sind. Die US-Verbraucherschutzkommission forderte die Käufer auf, ihren Kindern die Spielzeuge wegzunehmen und Fisher Price zu kontaktieren. Es handelt sich unter anderem um Sesamstraße-Produkte, darunter Figuren, Spielfahrzeuge und Instrumente, die zwischen Mai und August in US-Geschäften verkauft wurden. In Deutschland sei nach Angaben des Unternehmens ausschließlich der Fisher-Price-Artikel 90057 betroffen. Dies seien kleine Musikinstrumente aus der Sesamstraßen-Reihe.

"Farbe in einigen dieser Produkte könnte Bleiwerte enthalten, die über der zulässigen Höchstgrenze liegen", erklärte die Firma. Die Sachen seien in China in einer Fabrik hergestellt worden, deren Namen und Ort Fisher Price nicht nannte. Der Chef des Mattel-Konzerns, zu dem Fisher Price gehört, entschuldigte sich bei den Verbrauchern. "Unser Ziel ist es, dieses Problem zu korrigieren", kündigte Robert A. Eckert an. (mit dpa/AFP)