Der Tagesspiegel : Vieh ohne BSE-Test weiter verschwunden Staatsanwälte rätseln über illegal geschlachtete Rinder von Steintoch

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Gut drei Wochen nach der Entdeckung illegaler Rinderschlachtungen ohne BSETest in Brandenburg ist der Verbleib des Fleisches immer noch überwiegend unklar. „Es ist nach wie vor so, dass ein Großteil im Dunkeln liegt“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Frankfurt (Oder). Hinweise, der beschuldigte Schlachter habe Fleisch an Nachbarn verkauft, ließen sich nach seinen Angaben nicht bestätigen.

Nach bisherigen Erkenntnissen verkaufte der Schlachter aus Steintoch im Oderbruch bis zu 30 von 118 illegal geschlachteten Rinder als Tierfutter an den Zoo in Eberswalde und den Tierpark in Angermünde. Was die restlichen Rinder betrifft, sei die Staatsanwaltschaft weiterhin auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen, sagte der Sprecher. Der Schlachter hatte angegeben, auch Privatpersonen beliefert zu haben. Der Kauf von Fleisch aus einer Schwarzschlachtung sei nicht strafbar, so die Staatsanwaltschaft.dpa

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