Vogelgrippe : Brandenburgs Minister appelliert an Geflügelhalter

Nach den Funden der toten Wildvögel, die mit dem gefährlichen H5N1-Virus infiziert waren, mahnt Brandenburgs Agrarminister Woidke zur strikten Einhaltung von Schutzmaßnahmen gegen die Vogelgrippe.

Vogelgrippe
Einsatzkräfte der Tiernotrettung verpacken am Wöhrder See in Nürnberg eine tote Gans. -Foto: ddp

PotsdamAgrarminister Dietmar Woidke (SPD) mahnt Geflügelhalter zur strikten Einhaltung von Schutzmaßnahmen gegen die Vogelgrippe. Die neuen Fälle in Deutschland zeigten, dass das Virus in der Wildpopulation weiterhin zirkuliere und ein Gefährdungspotenzial für die Hausgeflügelbestände bestehe. Woidke appellierte in Potsdam an die Eigenverantwortung der Halter, "alles zu tun, um den Kontakt von Hausgeflügel mit Wildvögeln zu unterbinden".

Funde von toten Vögeln sollten den Veterinärämtern der Kreise beziehungsweise den Polizei- und Forstbehörden gemeldet werden. Die Bergung toter Tiere sei durch die Kreisbehörden sicherzustellen. Vermehrte Tierverluste in Geflügelbeständen könnten Anzeichen einer Seuche sein und seien unverzüglich anzuzeigen, sagte der Minister.

Am Wochenende waren in Nürnberg mehrere tote Wildvögel gefunden worden, mit dem gefährlichen H5N1-Virus infiziert waren. (mit ddp)

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