WEGBEGLEITER : Freund und Feind

DER FÖRDERER



Klinsmann ist so etwas wie sein Ziehsohn. Gerhard Mayer-Vorfelder, viele Jahre Präsident des VfB Stuttgart, verpflichtete 1984 den Nachwuchsstürmer. Beide verloren sich nie aus den Augen. Mayer-Vorfelder wurde im Jahr 2000 Präsident des Deutschen Fußball-Bundes und als Mayer-Vorfelder nach der verpatzten Europameisterschaft im Sommer 2004 lange keinen Nachfolger für den zurückgetretenen Bundestrainer Rudi Völler fand, wurde er auf Klinsmann gebracht – und schützte ihn auch bei Kritik.

DER RIVALE

Obwohl Klinsmann mit Lothar Matthäus gleich in zwei Vereinen zusammen spielte (dem FC Bayern und Inter Mailand) entwickelte sich zwischen beiden eine echte Feindschaft. Auslöser war unter anderem die Veröffentlichung eines Tagebuchs von Matthäus 1996. Es war voller Internas des FC Bayern, insbesondere über Jürgen Klinsmann.

DER PARTNER

Sie kannten sich schon, aber wirklich schätzen lernten sich Klinsmann und Joachim Löw bei der Trainerausbildung 2000 in Köln. Klinsmann imponierte, dass Löw das taktische Agieren einer Viererabwehrkette in zwei Minuten für jeden verständlich erklären konnte. 2004 machte er ihn zu seinem Assistenten. Löw fungierte als der eigentliche Bundestrainer, Klinsmann als Über-Bundestrainer.

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