Wegbleiter von Tilda Swinton : Mentoren und andere Männer

DER ENTDECKER



Derek Jarman, britischer Künstler und Filmregisseur, der 1994 im Alter von 52 Jahren an Aids starb. Mit Tilda Swinton drehte er unter anderem „Caravaggio“, „Edward II.“, „Wittgenstein“ und „Blue“. Um seinen Tod zu betrauern, legte sich Tilda Swinton in der Londoner Serpentine Gallery acht Tage lang in einen Glassarg, neben dem das Schild stand „Mathilda Swinton, 1960 - “. Gemeinsam mit dem Regisseur Isaak Julien stellte Swinton im vergangenen Jahr im Panorama der Berlinale den anrührenden Erinnerungsfilm „Derek“ vor, der derzeit auch in den deutschen Kinos läuft.

DER JURYKOLLEGE

Ob Christoph Schlingensief, der wohl interessanteste Kopf in der diesjährigen Berlinale-Jury, Dieter Kosslick von Tilda Swinton empfohlen wurde? Immerhin hat sie mit dem ganz jungen Schlingensief schon 1986 den Film „Egomania“ gedreht, ein apokalyptisches Liebesdrama im ewigen Eis, gedreht auf einer Nordseehallig. Die Freundschaft hat über die Jahre gehalten. Die Jurydiskussionen dürften spannend werden.

DER FILMPARTNER

George Clooney, Sparring-Partner in „Michael Clayton“ und „Burn after Reading“. Bei der Oscar-Verleihung 2008 hat sie ihn in ihrer Dankesrede auf den Arm genommen und seinen früheren Auftritt in „Batman & Robin“ satirisch gewürdigt: „You rock, man“. Und sagt doch auch über ihn: „Das große Glück im Leben ist, dass man mit Menschen zusammenarbeiten kann, die man mag. Es spielt nicht wirklich eine Rolle, welche Figur sie in dem Film verkörpern. Man möchte mit Menschen zusammen Zeit verbringen, mit denen man sich gut versteht.“

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