Der Tagesspiegel : Weihnachtsmann tritt seinen Dienst an

Schon 5000 Kinder schickten Briefe an das Postamt in Himmelpfort

Himmelpfort - Gleich nach der offiziellen Eröffnung der Weihnachtspostfiliale in Himmelpfort im Norden Brandenburgs haben die 22 Mitarbeiter gestern mit ihrer aufwendigen Arbeit begonnen. Mehr als 5000 Kinder haben in den letzten Tagen und Wochen bereits Briefe und Karten mit ihren Wünschen an diese Adresse geschickt: „Weihnachtsmann, Weihnachtspostfiliale, 16798 Himmelpfort.“ Doch so große Eile muss gar nicht sein. Die Post verspricht, alle bis zum 17. Dezember eintreffenden Briefe bis Heiligabend zu beantworten. Im Vorjahr konnten sich 279 000 Kinder über Post vom Weihnachtsmann freuen. Mehr als 10 000 Briefe an die Himmelpforter Filiale trugen einen ausländischen Poststempel. Sie kamen unter anderem aus Ghana, Mali, Südkorea, China, Ecuador, dem Iran, den Vereinigten Arabischen Emiraten, den USA, Brasilien, Peru und aus fast ganz Europa. In mehr als 80 Ländern wurde Post für Himmelpfort aufgegeben. Inzwischen beherrschen der Weihnachtsmann und seine Helfer 16 Sprachen.

„Überwiegend schreiben uns Kinder zwischen 5 und 9 Jahren“, sagte Sylvia Blesing von der Post. „Sie wünschen sich vor allem Puppen, Plüschtiere, Sportgeräte, Computer und Handys.“ In zahlreichen Briefen erzählten Kinder aber auch über eine bevorstehende oder vollzogene Scheidung der Eltern, über Todesfälle, Schulprobleme und Angst vor Strafen. Dann schreiben die Himmelpforter eine individuelle Antwort.

Der Weihnachtsmann empfängt seine Gäste täglich außer montags auch persönlich in seiner Filiale. Dienstags und mittwochs ist er von 9 bis 12 Uhr und von 12.30 bis 17 Uhr am Schreibtisch, donnerstags und freitags von 9 bis 17 Uhr. Am Wochenende öffnet das Weihnachtspostamt von 12.30 bis 15.30 Uhr. Ste.

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