Der Tagesspiegel : Weiter Weg zur Luftfahrtausstellung

20 000 Parkplätze und Bus-Shuttles aus allen Richtungen für die Privatbesucher

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Schönefeld - Die ILA begann mit Stau. In langer Schlange schlich die Blechkolonne an den Morgen der ersten beiden Tage über die Landstraßen südlich von Schönefeld. Wie soll das erst werden, wenn von Freitag bis Sonntag auch noch mehr als 200 000 Privatbesucher zu der Luftfahrtschau anreisen, die nicht übers Flughafenterminal erreichbar ist, sondern über die Dörfer?

Kein Problem, sagt ILA-Sprecher Wolfgang Rogall. Er verweist auf die 20 000 Parkplätze und ein großes Angebot an Bus- und Bahn-Zubringern. So fahren von Lichtenberg im Halbstundentakt (von 9.26 Uhr bis 17.26 Uhr) Sonderzüge direkt zum ILA-Bahnhof auf dem Flughafengelände. Und von den S-Bahnhöfen Schönefeld, Blankenfelde und Grünau, vom U-Bahnhof Rudow und den entfernteren Parkplätzen pendeln Busse zu einem der vier ILA-Eingänge. Ihre Benutzung ist kostenlos. Bezahlen muss nur, wer schon an den Flughäfen Tegel oder Tempelhof in den Bus steigt. „Wir werden in der Lage sein, die Shuttles im Minutentakt fahren zu lassen“, sagt Rogall.

Wer mit dem Auto anreisen will, kommt von Berlin über B96a und A113 (Abfahrt Grünau) nach Schönefeld. Auch die Ausfahrten Rangsdorf, Ragow und Königs Wusterhausen bieten sich an. Die ILA ist weiträumig ausgeschildert, aber die Straßen sind schmal. Parkplätze kosten für Autos 5 und für Motorräder 2,50 Euro pro Tag. Kostenlose Fahrrad- und Behindertenplätze gibt es auf Parkplatz 4. Geöffnet ist die ILA von Freitag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr, Eintritt 16 Euro, ermäßigt: 10 Euro, Kinder bis 6 Jahre gratis. Alle Infos auch unter www.ila-berlin.de. obs

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